Champagne Petit-Clergeot, Les Commes
Champagne Petit-Clergeot, Les Commes
Champagne Petit-Clergeot, Les Commes
Champagne Petit-Clergeot, Les Commes

Champagne Petit-Clergeot, Les Commes

Von einem der steilsten Hänge der Côte des Bar

CHF 78.90 CHF 92.00

75 cl

Auch als 150 cl Flasche erhältlich

Geliefert in ca. 3 Werktagen

Les Commes ist eine gefährliche Parzelle. Sie ist so steil, dass man schnell einmal ausrutscht und auf die Nase fällt. Einmal am Boden liegend sollten Sie aber Ihre Nase nicht gleich wieder gen Himmel recken, sondern einen tiefen Zug Bodenluft einatmen. Sie werden überrascht sein, wie gut es in den Niederungen dieses Rebenhügels riecht.

Um noch tiefer in die Unterwelt von Les Commes vorzustossen, ist es zum Glück nicht nötig, sein Riechorgan als Tunnelbohrer zu missbrauchen. Es ist ausreichend, wenn Sie Ihr zartes Näschen (oder Ihren grossen Kolben) in ein Glas des Champagners stecken, das Paul-Bastien Clergeot aus den Trauben keltert, die auf Les Commes wachsen. Die Bohrarbeit (und auch das Schürfen der Essenzen des Bodens) verrichteten die biologisch wachsenden Wurzeln der Pinot-noir-Reben an Ihrer Nase Stelle.

Was Ihre Nase vielleicht riecht, und jedenfalls unsere Nasen rochen, ist zuerst nasser Maledivenstrandsand. Nass natürlich vom Meer, aber auch von einem Gin-Tonic, der Ihnen, als Sie träge am Stand lagen und über einem langweiligen Buch von Dan Brown einschliefen, aus der Hand glitt und in den Sand fiel. Auch die Zitronenscheibe und der Rosmarinzweig (und wenn Sie sich ein Luxushotel leisten konnten, sogar der Thymianzweig), die im ausgeleerten Cocktailglas langsam an der Feriensonne trocknen, sind klar erkennbar. Die Ananas vom Frühstücksbuffet und der auf Holzkohle grillierte Champignon vom Mittagessen liegen ebenfalls in der Champagnerluft.

Nach dem Aufwachen merken Sie, dass Sie nie auf den Malediven waren (und glücklicherweise nicht Dan Brown lasen), sondern im Burgund weilen, genauer gesagt in Meursault, diesem Ort der legendären weissen Burgunder. Nicht nur befindet sich die Gemeinde Polisot, in der die Parzelle Les Commes liegt, weniger weit entfernt von Meursault als von Reims, sondern der Champagner Les Commes (obwohl zu 100% aus Pinot noir bestehend) hat mit einem legendären weissen Burgunder auch mehr gemein als mit seinen Champagner-Brüdern aus dem Norden. Meursault aux fines bulles könnte man sagen. Nur besser. Denn, was einem Meursault fehlt, rote Johannisbeeren und Cassis, hat der Les Commes zuhauf. Vor allem am Gaumen.

Im Abgang (oder Abstieg) merkt man wiederum, dass Les Commes eine gefährliche Lage ist. Er dauert so lange, dass man sich belohnen muss, wenn man unten angekommen ist. Indem man noch einmal hochkraxelt und noch einmal auf die Nase fällt. Wie wusste schon Samuel Beckett in Waiting for Godot: «Try again. Fail again. Fail better.»

Unsere Degustationsnotiz für den Les Commes ist an einem ersten Januar entstanden, nachdem wir am vorangehenden Silvesterabend eine Flasche Les Commes zu einem Fondue chinoise tranken.

Auch ideal zu hellem Geflügel, Schweinefleisch, Süsswasserfisch, Meeresfisch und Kaviar.

Chef’s-Empfehlung: Tacos al Pastor, Chicken Tikka, Miso-Suppe, grillierte Sardellen, Pommes soufflées, Kulfi*.

*Kulfi ist ein traditionelles indisches Eis mit einer cremigen, festen Textur. Es wird aus Milch, Zucker und Gewürzen wie Kardamom oder Safran hergestellt und oft mit Nüssen oder Früchten wie Mango verfeinert.

    • Weinart:Champagne AOC
    • Assemblage:100% Pinot noir
    • Ort(e):Polisot
    • Region:Côte des Bar
    • Klassifikation:Autre Cru
    • Anbauart:Biologisch (Ecocert)
    • Dosage:0 g / l
    • Alc.:12,5%
    • Jahrgang:NV (Basisjahrgang: 2021)
    • Hefelager:18 Monate
    • Degorgierdatum:Januar 2024 (kann wechseln)
    • Malolaktische Gärung:Nur, wenn spontan
    • Ausbau:Eiche und Edelstahl
    • Schwefel:Ja
    • Hefeart:Naturhefe

    Champagne
    Petit-Clergeot

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